Wie erklärt man die Faszination des Segelns?

Wenn wir von unseren Törns erzählen, bekommen wir oft erstaunte Blicke: Die Klamotten sind feucht. Es schwankt, erst auf See, dann an Land und im Kopf. Der Wind pfeift um die Ohren. Es ist feucht. Die Finger werden klamm und tun weh. Blaue Flecken zeigen sich an Orten, wo man sie bisher noch nie vermutet hatte. Die Bordtoilette - wenn überhaupt vorhanden - vermittelt ein nie gekanntes Raumgefühl.
Es gibt natuerlich auch offensichtlich schöne Momente: Sonne, leichte Brise, blauer Himmel, weites Meer, verträumte Ankerbuchten, kleine freundliche Wölkchen. Der Sonnenuntergang!
"Der Weg ist das Ziel!" In vielen Zusammenhängen eher albern und bestenfalls leicht esotherisch. Aber wenn es eine Tätigkeit gibt, auf die dieses Motto zutrifft, dann ist es das Segeln.

Unser Boot liegt in Arnis. Wir gehen in Arnissegeln.Das ist die kleinste Stadt in Deutschland. Mit dem Boot kommt man von der Ostsee und fährt vorbei am Schleimünder Leuchtturm, an Maasholm vorbei bis nach Kappeln. Zu jeder vollen Stunde dreht sich die alte Stahlbrücke und gibt den Yachten den Weg frei in Richtung Schleswig. Vorbei an den Heringszäunen vor der Kappelner Brücke und an dem alten Museumshafen von Kappeln fährt man bis zur Ansteuerungstonne der WSG Arnis. Danach wird es schnell flach. Aber keine Angst hier wurde eine 2 m tiefe Rinne Rinne gebaggert. Auf der linken Seite liegt der Hafen der M&P Werft. Wunderschöne Holzschiffe aus Mahagoni werden hier gebaut. Gegenüber also liegt der Hafen der Wassersportgemeinschaft Arnis. In ruhiger geschützter Lage, ein prima Schiffsanbindeplatz Das Portal zum Segeln bei WIKIPEDIA hier.

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Gegen den Wind zu kreuzen,
bringt einen manchmal schneller ans Ziel,
als mit dem Wind zu segeln.

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