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Alvin Lee fegte über die Seiten "Was braucht ein Gitarrenheld wie Alvin Lee ein Effektgerät? Gitarre, zehn Finger, ein Plektrum, ein Schlagzeugstick seine Mundharmonika sowie einen Mikroständer an dem er seine Gibson schaben kann, sind ihm Gedöns genug. Dazu zwei Marshall-Türme, ein Schlagzeuger und ein Bassist. Bluesrock-Herz, was willst du mehr? Vom zehnjährigen Schuljungen bis zum Regisseur Hark Bohm ist bei der AlvinLeeBand unter den Zuschauern so ziemlich alles vertreten. Alvin Lee erreicht sein Publikum auf Festivals und in mittleren Hallen. Die Musik kommt härter als früher, die Soli oft unsauber. Aber auf der CD "Live in Wien" klingt manches erheblich besser als früher. Die zwei Seiten des Herrn Lee.
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Mehr als 90 Minuten lang plus zwei Zugaben bläht Alvin manchmal die Backen. Verzieht die Mundwinkel, singt jeden Gitarrenton mit, als flüstere er seinen Fingern zu, was diese zu tun hätten. Tobt über das Griffbrett der (vom Veranstalter bereitgestellten Gibson ES 335 nicht ganz die legendäre "Big Red", aber auch mit aufgepinseltem Peace-Zeichen) als bekäme er pro Ton bezahlt. Dann wieder butter-weich, und im nächsten Moment schwer agressiv, um es so richtig krachen zu lassen. Dampframmen-Blues. "Rockn Roll", ruft der schon über 60 -Jährige, reißt die zur Faust geballte Rechte nach oben, als möchte er sagen: "So macht man das!" (so macht er das schon immer) Und tobender Applaus bricht regelmäßig los wie eine Erlösung." |
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