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Ten Years After ging aus mehreren Amateurbands
namens The Atomites, The Jaycats, The Jaybirds hervor, in denen Alvin Lee (voc,
g), geboren am 19. Dezember 1944 in Nottingham, und Leo Lyons (bg), geboren am 30.
November 1943 in Standbridge, Bedshire, zwischen 1964 und 1967 in Nottingham, England,
zusammen spielten. Als Abstecher nach London und ein Musik-Trip nach Hamburg keinen
Erfolg brachten, taten sich die beiden Musiker im Mai 1967 in ihrer Heimatstadt mit
Chick Churchill (kb), geboren am 2. Januar 1949 in Mold, Wales, und dem nicht mit Alvin
verwandten Ric Lee (dr), geboren am 20. Oktober 1945 in Cannock, Staffordshire, zusammen.
Im Londoner Marquee Club versuchten sie sich mit Blues und ernteten beim 7. National
Jazz & Blues Festival 1967 in Windsor von etwa 20000 Zuhörern ihre ersten
Ovationen. Danach war das Quartett, 1969 Teilnehmer des amerikanischen Woodstock Festival,
die beständigste und erfolgreichste Band des britischen Blues-Revival. Auf ihren
Platten hatten die vier Musiker soliden, vom Kansas City-Jump abgeleiteten Combo-Swing
(Ten Years After), lebendigen Orgel- und Gitarren-Jazz (Undead), bizarre Klangcollagen
(Stonedhenge) sowie immer wieder handfesten Blues, Boogie Woogie und Rock'n'Roll vorgelegt.
Auf die Dauer jedoch wirkten die flinken Gitarren-Monologe von Alvin Lee, der sich
auf der Bühne manchmal wie eine Greta Garbo der Rockmusik gerierte, tatsächlich
monoton. Im April 1973 empfahl "Melody Maker" dieser "institutionalisierten
Band, die für immer zu bestehen scheint", einen Musikerwechsel: "Es
ist Zeit für eine Veränderung, selbst wenn die Gruppe anschließend
Fifteen Years After heißen müßte."
Ten
Years After Historie Foto Lyrics
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